Auch “Maggikraut” genannt. Robust und problemlos für jeden nahrhaften, tiefgründigen Gartenboden in sonnigen bis halbschattigen Lagen. Aphrodisiakum, wirkt weiter nierenreizend, harntreibend, verdauungsfördernd, leicht entzündungswidrig und leicht menstruationsregulierend. Am bekanntesten ist die Verwendung von Blättern und jungen Trieben in der Suppe, aber auch zu Fleisch, Geflügel, Saucen, Eierspeisen und Gemüse. Sparsam würzen, da sehr intensiver Geschmack nach “Maggi”.

Damit sein Aroma nicht verkocht, gibt man Liebstöcklkraut am besten die letzten 10 Minuten der Speise bei. Die jungen Triebe in Butter geschwenkt, sind ein ungewöhnliches Frühlingsgemüse. Die Wurzeln kann man mit Fleisch mitkochen. Selbst die Samen verleihen eine eigene Würznote. Das Kraut kann auch getrocknet oder tiefgefroren aufbewahrt werden. Wurzel und Samen für den Winterbedarf trocknen.