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	<title>Kräuterspirale 4.0&#187; Weltgrösste Kräuterspirale | Kräuter, Heilkräuter &amp; Permakultur | Telfs, Tirol</title>
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	<description>Weltgrösste Kräuterspirale &#124; Küchenkräuter, Heilkräuter &#38; Permakultur &#124; Telfs, Tirol</description>
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		<title>Wässrige Tomaten&#8230; Bedrohte Bauern</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2005 07:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRESSE, MEDIEN]]></category>

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		<description><![CDATA[     <link rel="alternate" type="application/atom+xml" title="Kräuterspirale 4.0 Category: PRESSE, MEDIEN" href="http://kraeuterspirale.com/category/presse-medien/feed/" />
Die Macht liegt beim Konsumenten und der wird mit Lebensmittel-Attrappen betrogen. Davon ist der Bio-Pionier Werner Lampert überzeugt. TT: Ein Drittel aller Österreicher kauft bereits beim Diskonter ein &#8211; will also wenig Geld für Lebensmittel ausgeben: Das ist der Trend. Sie sagen in Ihrem Buch, dass unsere Lebensmittel qualitativ nichts mehr wert sind, weil sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Macht liegt beim Konsumenten und der wird mit Lebensmittel-Attrappen betrogen. Davon ist der Bio-Pionier Werner Lampert überzeugt.</strong></p>
<p>TT: Ein Drittel aller Österreicher kauft bereits beim Diskonter ein &#8211; will also wenig Geld für Lebensmittel ausgeben: Das ist der Trend. Sie sagen in Ihrem Buch, dass unsere Lebensmittel qualitativ nichts mehr wert sind, weil sie in der Masse mies produziert werden und fordern ein Umdenken. Sind diese Billig-Einkäufer für Sie wahnsinnig?</p>
<p>Lampert: Für anonyme Qualität soll man auch wenig bezahlen. Die Konsumenten haben Recht, wenn sie für austauschbare Produkte wenig Geld ausgeben wollen und zu Diskontern gehen. Wenn der Konsument nicht nachvollziehen kann, woher das Produkt kommt, kann der Kampf nur über den Preis ausgeführt werden. In den letzten zwanzig Jahren sind in der Lebensmittelbranche so viele Lügen erzählt worden, dass die Leute kritischer geworden sind. Sie glauben die Märchen von Produktherstellern nicht mehr. beim Diskonter ist wenigstens garantiert, dass sie garantiert wenig ausgeben.</p>
<p><span id="more-102"></span>TT: Sie glauben, dass viele der Konsumenten mehr Geld für Lebensmittel ausgeben würden, wenn die Qualität besser wäre bzw, sie wüssten, woher das Essen kommt?</p>
<p>Lampert: Man weiß, dass 40 Prozent der Konsumenten Qualität kaufen wollen und dafür auch mehr bezahlen würden. Es ihnen nicht egal, was sie essen. Ihre Bedürfnisse werden aber einfach nicht erfüllt. Die Lebensmittelindustrie produziert an ihnen vorbei. Dass der Konsument durchaus mehr Geld&#8217; hinlegen würde, sieht man an einzelnen Nischen. Etwa an der Tirol Milch. Die machen das ganz gut. Das ist eine hohe Qualität, ein regionales Produkt. Die Tiroler Konsumenten greifen hin, kaufen es und lassen dafür fremde Milchprodukte gerne stehen. Das zeigt die Realität in Supermärkten. Hier weiß der Konsument, wofür er sein Geld ausgibt. Bei einem No-Name-Schnitzel weiß er es nicht, deshalb nimmt er das Billigste. Wenn die Leute wüssten, wie unappetitlich das Schwein wirklich gehalten worden ist, dann würden sie das Fleisch nie anrühren. Aber sie werden ja mit netten Bildern belogen und Wissen es nicht.</p>
<p>TT: Deshalb sollte Österreichs Landwirtschaft nicht beim Preiskampf mitspielen.</p>
<p>Lampert: Ja, die Entwicklung in der Landwirtschaft ist in die falsche Richtung gelaufen. Die EU gibt unvorstellbar hohe Beträge dafür pro Jahr aus, die Bauern müssen immer mehr arbeiten, die Kühe immer mehr Milch geben, die Masttiere immer schneller schlachtreif werden, der Einsatz von Pestiziden ist gestiegen. Trotz hoher Subventionen haben kleine Bauern keine Chance. EU-weit werden jährlich 200.000 Höfe aufgegeben. , Nur die Großen überleben. Bei diesem System gibt es auf Dauer nur Verlierer. Der Druck auf die Erzeugerpreise wird zunehmen. Österreichs Bauern haben nur dann Zukunft, wenn sie Lebensmittel anbauen, die nicht austauschbar sind. Masse . funktioniert nicht. Unsere Kleinbauern werden sonst wegsterben oder angestellte Landschaftsgärtner. Und wir leiden unter BSE-, Nitrofen-, Dioxin-Skandalen, pestizidbelastetem Gemüse und, und, und. Ganz abgesehen davon, dass in Masse Produziertes nicht schmeckt oder mögen Sie Lebensmittel-Attrappen wie, wässrige, geschmacklose Tomaten?</p>
<p>TT: Nicht unbedingt. Und diese Entwicklung können wir Konsumenten aufhalten?</p>
<p>Lampert: Ja, diese Macht haben wir. Dort wo das Geld hinfließt, ist die Macht. Wir brauchen nicht auf Brüssel oder sonst wen schimpfen, wir müssen einfach nur unser Kaufverhalten ändern.</p>
<p>TT: Die meisten vertrauen aber ohnehin darauf, dass es in Österreich besser ist als anderswo. Hier ist die Bauernwelt für viele noch intakt. Lampert: Das täuscht. Eine großer Schweinezuchtbetrieb in Österreich unterscheidet sich kaum von jenen in Holland. Die Zustände sind hier genauso dramatisch. Der Konsument bekommt das nur nicht mit. Was glauben Sie, warum die Stalltüren geschlossen sind? &#8211; Damit keiner sieht, wie es den Tieren geht, bevor sie zu unseren Schnitzeln werden.</p>
<p>Das Gespräch führte Liane Pircher</p>
<p><strong>ZUR PERSON</strong></p>
<p>Werner Lampert, gebürtiger Vorarlberger, gilt als Bio-Pionier. (Er. erfand vor zehn Jahren die erste Bio-Linie für Supermärkte, nämlich &#8220;Ja! Natürlich&#8221;. Von Lampert ist soeben das Buch &#8220;Schmeckt&#8217;s noch?&#8217; Was wir wirklich essen&#8221; (Verlag ecowin) erschienen.</p>
<p>Kein Lebensmittel ohne Zusatzstoffe</p>
<p>Lamperts Buch ist ein Einkaufsführer der anderen Art. Man erfährt Neues über alltäglich Gekauftes. Brot: Brot zu backen ist heute ein industrieller Prozess. Bäcker sind hoch qualifizierte Technologen, die eine Fülle von Hilfsmitteln zur Verfügung haben. Lampert führt knapp 60 gängige Mehlbehandlungs-, Back-, und Trennmittel auf. Da wäre etwa Cystein, eine schwefelhältige Aminosäure, die dem Teig beigefügt wird, um die Mehlreifung zu beschleunigen und die Teigelastizität zu verbessern.</p>
<p>Mastschweine Schweinefleisch: Fettes Fleisch wird zunehmend abgelehnt, deshalb werden Schweine mit hohen Magerfleischanteil gezüchtet. Der geforderte hohe Muskelzuwachs bringt es mit sich, dass Mastschweine mit nur fünfeinhalb Monaten bereits ein Schlachtendgewicht von&#8217; 100 bis 120 kg haben. Obwohl das Schwein noch Milchzähne hat, trägt es mit hundert Kilo den Körper eines erwachsenen Schweines&#8217;Die Konsequenz dieser Wachstumsbelastung: die Tiere leiden unter Herzschwäche, Schmerzen und Gelenksfehlentwicklungen. Viele Schweine werden ohne Stroh, direkt über ihren Fäkalien mit hoher Besatzdichte gehalten. Das führt zu Stress. Verhaltensstörungen wie Schwanz- und &#8216;Ohrenbeißen stehen an der Tagesordnung. Das Fleisch von diesen Tieren essen wir.<br />
Pestizide im Gemüse Obst und Gemüse: Konsumenten wissen nicht, &#8220;welche Pestizidmengen sie mit gekauften Äpfeln, Tomaten oder Erdbeeren nach Hause tragen&#8221;, so Lampert. Deutsche Kontrollen ergaben, dass Erdbeeren zu 99% mit Pestiziden belastet sind. Die Daten stammen vom &#8220;Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart&#8221; (CVUA). In Österreich seien es nur 54% gewesen. Wie das, wenn die meisten Erdbeeren in beiden Ländern aus Spanien kommen? &#8211; 22 der 55 Pestizide, die in »deutschen« Erdbeeren gefunden wurden, gab es in Österreich. Die Testmethode ist auf weniger Wirkstoffe beschränkt. So suchten die deutschen Behörden 2002 in Obst und Gemüse nach 399 Pestiziden, hier nach 217 Wirkstoffen. Es gibt auch nur eine Höchstzulassung für einzelne Pestizide, nicht aber für die Summe aller Pestizide.</p>
<p>[Freitag 11. November 2005 – SERVICE – <a title="Artikel aus der Tiroler Tageszeitung" href="http://www.tt.com/">Tiroler Tageszeitung</a> Nr. 261 (S. 7)]
<div class="shr-publisher-102"></div>
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		<title>Hexen und Druiden in Action!</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2005 07:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRESSE, MEDIEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Telfer Hauptschulküche mit frischen Kräutern versorgt&#8230; Harry Potter hätte die größte Gaudi mit dem Unterricht an der Weißenbach-Hauptschule in Telfs: &#8220;Druide&#8221; Tobias Schediwetz erklärte seinen &#8220;Zauberlehrlingen&#8221; bei der Kräuterspirale in der Telfer Puite die Kunst der Kräuterverwertung! TELFS (lage). &#8220;Frischkräuter für die Schulküche&#8221; &#8211; unter diesem Motto fand vergangenen Donnerstag ein Seminar für die zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Telfer Hauptschulküche mit frischen Kräutern versorgt&#8230;</p>
<p><strong>Harry Potter hätte die größte Gaudi mit dem Unterricht an der Weißenbach-Hauptschule in Telfs: &#8220;Druide&#8221; Tobias Schediwetz erklärte seinen &#8220;Zauberlehrlingen&#8221; bei der Kräuterspirale in der Telfer Puite die Kunst der Kräuterverwertung!<br />
</strong><br />
<span id="more-103"></span>TELFS (lage). &#8220;Frischkräuter für die Schulküche&#8221; &#8211; unter diesem Motto fand vergangenen Donnerstag ein Seminar für die zwei Kochgruppen der Klasse 3f statt. Schauplatz war die Kräuterspirale in der Telfer Puite, der grÖßte derartige Themengarten weltweit! Heil- und Gewürzkräuter gedeihen hier, betreut vom internationalen Diplom-Permakulturdesigner Tobias Schediwetz und Bruder Christian, Marketingexperte, Am Donnerstag vergangener Woche zeigte Tobias Schediwetz den SchülerInnen, wie Kräuter richtig geerntet werden und erklärte, wie man die Kräuter für längere Zeit haltbar machen kann. In der Schulküche wurden die frischen Gewächse gleich danach verwertet und verkocht. Während des Winters sollen dann die konservierten Kräuter die zubereiteten Speisen verfeinern und für angenehmste Gaumenfreuden sorgen.</p>
<p>&#8220;Diese Aktion ist für die Kräuterspirale das offizielle Ende ihrer Premieren-Saison&#8221;, erklärt Tobias Schediwetz: &#8220;Ich bin erleichtert, dass alles so gut funktioniert hat. Die Kräuterspirale Telfs ist dank der Bevölkerung ein voller Erfolg. Alle Kräuter sind gut angewachsen. Sorten, die sich nicht bewährt haben, werden wir im folgenden Frühling durch Neue ersetzen, Die Highlights 2005 waren das &#8220;Zitronengras&#8221; und der &#8220;chinesische Schnittknoblauch&#8221;, der wie Schnittlauch aussieht und keinen Knoblauchatem hervorruft.&#8217; Die größte Überraschung waren die Minz- und Zitronenagastachen, wie Schediwetz erklärt. Ein Sirup aus den Blüten dieser ertragreichen, einfach zu pflegenden Sträucher ist ein farbliches und geschmackliches Erlebnis. Schediwetz ist schon gespannt, wie der Frühling 2006 aussehen wird, wenn die mehrjährigen Pflanzen wieder auszutreiben beginnen: &#8220;Um das zu schaffen, bitte ich allerdings jene Telfer Kinder, die mit dem Rad in den Beeten der Spirale herumgekurvt sind, damit aufzuhören. Die Radreifen zerdrücken die Pflanzen!&#8221;</p>
<p>Der Bürgermeister Dr. Stephan Opperer: &#8220;Die Konzepte von Tobias für die Schulen und Kindergärten gelingen toll. Ich gratuliere ihm zum gesamten Projekt Kräuterspirale, diese stellt für die Gemeinde eine Bereicherung dar&#8221; Das nächste Projekt wird bis zum Frühjahr umgesetzt: Eine permakulturell therapeutische Gartenanlage für das Altenwohnheim Hanffeldweg!</p>
<p>Blickpunkt wird berichten.</p>
<p>[Nr. 10, 27. Oktober 2005 - Telfer Dorfblickpunkt – (S. 5)]
<div class="shr-publisher-103"></div>
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		<title>Motorik der Kinder verkümmert</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2005 07:32:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sitzen vorm Computer, vorm Fernseher und in der Schule – Bewegungsfähigkeit nimmt messbar ab: Die Kinder von heute bewegen sich viel weniger als noch vor 20 Jahren. Auch ihre motorische Leistungsfähigkeit sinkt messbar, mahnen Experten. Von ELKE RUSS INNSBRUCK. Nur mehr einer von drei Erstklasslern schafft einen Purzelbaum im ersten Anlauf, jeder zweite Viertklassler leidet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sitzen vorm Computer, vorm Fernseher und in der Schule – <strong>Bewegungsfähigkeit nimmt messbar ab</strong>: Die Kinder von heute bewegen sich viel weniger als noch vor 20 Jahren. Auch ihre motorische Leistungsfähigkeit sinkt messbar, mahnen Experten.</p>
<p><span id="more-101"></span>Von ELKE RUSS</p>
<p>INNSBRUCK. Nur mehr einer von drei Erstklasslern schafft einen Purzelbaum im ersten Anlauf, jeder zweite Viertklassler leidet an Rückenschmerzen, ergaben Untersuchungen an Münchner Grundschulen. Die deutsche Erziehungswissenschafterin Renate Zimmer spricht sogar von einem zehn- bis fünfzehnprozentigen Rückgang der motorischen Leistungsfähigkeit der Vier- bis Sechsjährigen seit 1987.</p>
<p>Frühe Sitzkarrieren<br />
Im Innsbrucker Therapie und Förderzentrum Eule beobachtet man Ähnliches diesseits der Nordkette. Die Kinder sitzen ja nicht nur in der Schule. &#8220;Die Freizeitgestaltung hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert: von bewegungs- zu kinder- bzw. wohnzimmerorientierten Dingen&#8221;, sagt Martin Warbanoff, fachlicher Leiter der Eule. Bei Fernseher und PC &#8220;müssen die Kinder nur wenig bewegen, um etwas zu bewirken&#8221;.</p>
<p>Die Karriere in der Sitzgesellschaft beginnt aber noch früher: Der zum sicheren Transport bestimmte Babysitz mit dem praktischen Tragegriff hat die Gehschule verdrängt. &#8220;Darin können sich die Kleinen gar nicht mehr viel bewegen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Damit es sich gut differenzieren kann, braucht das Gehirn aber so viele unterschiedliche Reize wie möglich&#8221;, betont Warbanoff die Bedeutung körperlicher Aktivität. Die Bewegungsfähigkeit wirke zudem auf Selbstbild und Selbstwert: &#8220;Mit Bewegungsförderung kann man Kinder auch emotional stärken.&#8221; Nicht zufällig nutzt die Eule Aktivitäten im Freien in der Therapie kindlicher Verhaltens-, Wahrnehmungs- und Entwicklungsbeeinträchtigungen.</p>
<p>Appell zur Bewegung Studien zeigen übrigens auch in der Bewegungsförderung ein Sozialgefälle: Kinder aus sozial schwachen Familien sind öfter benachteiligt  mit allen Folgerisken, Warbanoff warnt aber in jedem Fall vor Schuldzuweisungen an Eltern. Der Appell richte sich auch an Kindergärtner und Lehrer, &#8220;möglichst viele Bewegungselemente einzubauen&#8221;,</p>
<p>Kinder bewegen am Computer ganze Armeen an Spielern aber sich selbst immer weniger.</p>
<p><strong>MOTORIK BEI KINDERN</strong><br />
Laut der deutschen Erziehungswissenschafterin Renate Zimmer sank die motorische Leistungsfähigkeit von Kindem seit 1987 um 10 bis 15 Prozent.</p>
<p>Alarmierende Werte: Münchner Schuleingangsuntersuchungen zeigten 2003 bei 20 Prozent der Kinder Übergewicht, bei 60 Prozent Haltungsschäden. Nur 30 Prozent der Taferlklassler schafften einen Purzelbaum im ersten Anlauf. Jeder zweite Viertklassler klagte über Rückenschmerzen, 40 Prozent hatten Koordinationsschwächen.</p>
<p>Sozialgefälle: Bei Kindern aus der untersten sozialen Schicht ist (verglichen mit der obersten Schicht) das Risiko von Fettleibigkeit um den Faktor 3 erhöht, von emotional/sozialen Störungen um den Faktor 5 und bei Lernstörungen um den Faktor 15.</p>
<p>Tiroler Tageszeitung Nr. 244 – Tirol Aktuell – Donnerstag 20. Okt. 2005 (S. 12)
<div class="shr-publisher-101"></div>
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		<title>Die grünen i-Tüpfelchen</title>
		<link>http://kraeuterspirale.com/2005/05/22/die-grunen-i-tupfelchen/</link>
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		<pubDate>Sun, 22 May 2005 07:27:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRESSE, MEDIEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer viel mit Kräutern würzt, salzt weniger, und das ist gesund. Doch was passt eigentlich wozu? VON CARMEN BAUMGARTNER INNSBRUCK. Gerade in der warmen Jahreszeit ist Basilikum eins der beliebtesten Küchenkräuter &#8211; wegen der Kombination mit Tomaten und Mozzarella. Basilikum wird selten mitgekocht, da sein Aroma rasch verfliegt. Es passt zu Tomatengerichten, festem oder hellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer viel mit Kräutern würzt, salzt weniger, und das ist gesund. Doch was passt eigentlich wozu?</p>
<p>VON CARMEN BAUMGARTNER INNSBRUCK.</p>
<p>Gerade in der warmen Jahreszeit ist Basilikum eins der beliebtesten Küchenkräuter &#8211; wegen der Kombination mit Tomaten und Mozzarella. Basilikum wird selten mitgekocht, da sein Aroma rasch verfliegt. Es passt zu Tomatengerichten, festem oder hellen Fleisch, aber auch zu Fisch, Lamm und Kalb. Dill ist würzig und leicht bitter, aber sehr dominant. Das Kraut macht Gerichte schmackhafter und leichter verdaulich. Ein Muss zu Gurken, fein für würzige Salatmarinaden.</p>
<p><span id="more-100"></span>Auch für Fisch, Schalen- und Krustentiere und gebeizten Lachs gut geeignet. Eng mit Dill, aber auch mit Kümmel, Anis und Fenchel verwandt ist Koriander, welcher einen frischen, würzigen und sehr starken Eigengeschmack hat. Wird für indische, türkische, thailändische und arabische Gerichte, Gemüsesuppen und Currygerichte verwendet. Kresse schmeckt angenehm scharf und leicht nach Rettich.</p>
<p>Die frischen Blätter verwendet man für Topfen, Eiergerichte, Salate und Cremesuppen. Die Kresse kann auch mitgekocht werden. Nur vorsichtig verwenden sollte man Liebstöckl, da er sehr intensiv schmeckt. Er passt für Fleischsuppen, faschierte Laibchen oder Kartoffelsalat. Bekannt ist Liebstöckl auch unter der Bezeichnung Maggikraut. Majoran&#8217; ist das ideale Gewürz bei fetthaltigen Speisen. Gemahlener Majoran besitzt nur noch wenig Würzkraft.</p>
<p>Lässt sich gut mit Zwiebel und Knoblauch kombinieren, verträgt sich aber nicht mit Oregano&#8217;. Dieser ist die wilde Form des Majorans. Oregano gehört zu südlichem Gemüse und Fleischgerichten. Aufgrund seines kräftigen Geschmacks wird er oft als Einzelgewürz verwendet. Glatte Petersilie schmeckt intensiver als krause. Beide Sorten passen unter anderem sehr gut zu Kartoffeln. Erst am Ende der Garzeit zum Gericht geben, sonst ist das Aroma dahin.</p>
<p>Pfefferminze harmoniert vorzüglich mit Lammfleisch, Joghurt, Topfen und Süßspeisen und wird gern als Dekoration für Desserts und Cocktails verwendet. Rosmarin entfaltet sein Aroma am besten, wenn er eine Zeit lang mitgekocht wird &#8211; etwa in Schmorgerichten mit Lamm,&#8217; Geflügel, Rind oder Wild. Der Geschmack ist sehr kräftig, herb harzig. Salbei würzt deftige Gerichte ebenfalls sehr gut, man sollte ihn aber nicht zu lange mitkochen. Auch frisch werden die Blätter gerne verwendet. Thymian hat einen intensiven,<br />
leicht harzigen Geschmack, passt gut zu Fleisch- und Kohlgerichten, Suppen, Saucen und Salaten. Es reichen, bereits kleine Mengen aus, die auch längere Zeit mitgekocht werden können. Thymian lässt sich auch gut trocknen.</p>
<p><strong>MESSER, GABEL, LÖFFEL &#8211; Was wär&#8217; ich ohne Kräutergarten </strong><br />
Von Carmen Baumgartner</p>
<p>Ich würde mir eher die Hand abhacken lassen, als mein Kräutergartl herlugeben, Zugegeben, das klingt eiln wenig dramatisch, trifft die Sache aber auf den Punkt, Denn seitdem ich selber Kräuter anbaue, kann ich mir ein Leben ohne sie gar nicht mehr vorstellen.</p>
<p>Dabei stehe ich noch ganz am Anfang meiner Kräuterhexen-Karriere, da ich zum ersten Mal einen eigenen Balkon zu bepflanzen hatte. Und letztes Wochenende war es dann endlich so weit: Basilikum,&#8217; Zitronenthymian, Schnittlauch und Petersilie sind im ersten Blumenkistl vereint, im zwei<br />
ten stehen Salbei, Zitronenmelisse, Rosmarin und Koriander einträchtig nebeneinander. Für den Anfang schon mal nicht schlecht, aber natürlich ist das ganze noch sehr ausbaufähig.</p>
<p>Derzeit genieße ich, was ich habe, ohne mir einen großen Kopf um ausgefallene Rezepte zu machen &#8211; oft sind ja die einfachsten Dinge die Besten, Es gibt Butterbrot mit ganz dick Schnittlauch drauf &#8211; ein Traum! Oder Rosmarinkartoffeln zum mediterranen Gemüse. Die Zitronenmelisse wächst mir schon über den Kopf, da werde ich nicht darum herumkommen, einen Sirup für Limonade zuzubereiten.</p>
<p>Natürlich schmeckt ein einfacher gemischter Salat auch gleich viel besser, wenn man ein paar Kräuter dazugibt. Außerdem lassen sich herrliche Marinaden für Fleisch herstellen, Vor kurzem gab es bei mir Lammkoteletts, die hatte ich 6 Stunden in einer einfachen Marinade eingelegt: Fast alle Balkonkräuter, hochwertiges Olivenöl, Zitronensaft, zerstoßenen pfeffer und Meersalz, Dazu gab es Couscous-Salat, ebenfalls mit vielen Kräutern. Meine Gäste waren überglücklich und ich natürlich auch.</p>
<p>Mein nächstes Projekt: Die Erforschung der Wildkräuter. Wald und Wiesen haben viel schmackhaftes zu bieten. Löwenzahn und Schafgarbe etwa, Gelbsenf und Taubnessel oder Wiesenkümmel und Sauerklee, Vielleicht fallen Ihnen Kochideen dazu ein, ich freue mich auf Vorschläge.<br />
Frische Kräuter sind eine Bereicherung für jede Küche. Probieren Sie ab und zu auch Ihnen unbekannte Kräuter aus.</p>
<p>[<a title="Tageszeitung DIE NEUE, Tirol" target="_blank" href="http://www.dieneue.at/">Die NEUE</a> Sonntag/Montag, 22./23. Mai 2005 - Nr. 121 - Seite 33 WOHNEN]
<div class="shr-publisher-100"></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Traumgarten über den Dächern</title>
		<link>http://kraeuterspirale.com/2005/04/07/ein-traumgarten-uber-den-dachern/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2005 07:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRESSE, MEDIEN]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine leidenschaftliche Gärtnerin verwandelt ihre Dachterrasse mitten in der Stadt in einen Bio-Garten Auf Heide Birkners Dachterrasse wachsen üppig blühende Zierpflanzen, mediterrane Obstbäumchen, heimisches Gemüse und die besten Kräuter. Schreitet Heide Birkner zur Ernte, tut sie das in ihrer Wohnung im fünften Stock eines alten Stadthauses. Hoch über Innsbruck öffnet sich dem durchaus überraschten Besucher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine leidenschaftliche Gärtnerin verwandelt ihre Dachterrasse mitten in der Stadt in einen Bio-Garten</strong></p>
<p><strong>Auf Heide Birkners Dachterrasse wachsen üppig blühende Zierpflanzen, mediterrane Obstbäumchen, heimisches Gemüse und die besten Kräuter.</strong></p>
<p>Schreitet Heide Birkner zur Ernte, tut sie das in ihrer Wohnung im fünften Stock eines alten Stadthauses. Hoch über Innsbruck öffnet sich dem durchaus überraschten Besucher eine üppig begrünte Dachterrasse wo Kakteen neben Zitrus und Orangenbäumchen, Oleander&#8217; neben Rosen und heimische Gemüse- und Käutersorten neben exotischen Zierpflanzen gedeihen.</p>
<p><strong><span id="more-99"></span>Grüner Lebensraum</strong></p>
<p>In der hellen, offenen Wohnung der Blumenliebhaberin sind auch die kleinen Loggien, Balkönchen und Fensterbänke begrünt. Ein jeder Standort bietet &#8211; ganz nach Sonneneinfall und Ausrichtung &#8211; den idealen Lebensraum für bestimmte Nutz- und Zierpflanzen. Heide Birkners botanischen Traum nahm vor etwa zehn Jahren Gestalt an. als sie ins Dachgeschoss zog. Vorzu verwandelte die passionierte Gärtnerin ihr Heim in ein ökologisches Gartenparadies.</p>
<p><strong>Gemüse am Dach</strong></p>
<p>Der große Gemüsegarten ist nicht zur Gänze der erbarmungslosen Mittagssonne ausgeliefert. Hier gedeihen alle erdenklichen Salatsorten, vom Lollo Rosso bis zum Vogerlsalat, Stangenbohnen, Gurken, rote Rüben, Zucchini, Kartoffel und vieles mehr &#8211; alles in selbstkompostierter Erde. Und jedes Jahr wird etwas Neues ausprobiert. Denn nur so kann Heide Birkner ihre Erfahrungen sammeln und ausbauen. &#8220;Mein Rat an alle Anfänger und Neueinsteiger lautet: Einfach sich trauen, ein paar Pflanzen setzen, sie beobachten und von ihnen lernen!&#8221;</p>
<p><strong>Olivenernte</strong></p>
<p>An der Südseite reifen zwischen riesigen Oleanderbüschen Rispentomaten und Paprika. Nach Westen hin findet man ein herrlich duftendes Rosengärtchen, dazwischen einen formvollendeten kleinen Zierlorbeer und ein äußerst fleißiges Olivenbäumchen. &#8220;Im vergangenen Jahr habe ich ein ganzes Glas schwarzer Oliven geerntet&#8221;, erzählt Heide Birkner stolz. Auch ein letzter Muskatkürbis vom Herbst liegt noch in der Speisekammer.</p>
<p>Für den frischen Frühlingsgenuss hat die Hobbygärtnerin bereits Ruccola, Kresse und Alfalfa angesetzt. Ihr besonderer Stolz ist eine durchgehende, üppig bestückte Kräuterwanne direkt vor dem großen Schiebefenster in der Küche.</p>
<p><strong>Freund Regenwurm</strong></p>
<p>Gedüngt wird ausschließlich mit organischem Dünger. Jetzt, im Frühjahr hilft Frau Birkner ihren Planzen mit Magnesium und Eisen auf die Sprünge. Zum Gießen verwendet sie Regenwasser, das in einem 750-Liter Wasserspeicher aufgefangen wird. Der Großteil der Pflanzenerde kommt aus dem eigenen Komposter. &#8220;Beim Kompostieren sollte man unbedingt ein paar Regenwürmer dazu geben, sie leisten die Hauptarbeit für „eine gute Erde“, ist die Bio-Gärtnerin überzeugt. Ihr enormes Wissen verdankt sie Nachschlagewerken, Fachbüchern und zu einem sehr Großen Teil dem Austausch mit einem gleich gesinnten Freund. Für besondere Fachfragen, speziell zu alten heimischen Gemüsesorten, wendet sie sich gerne an den Verein &#8220;Arche Noah&#8221;.</p>
<p>[Donnerstag 7. April 2005 – Garten Terrassen Balkon – <a title="Artikel aus der Tiroler Tageszeitung" target="_blank" href="http://www.tt.com">Tiroler Tageszeitung</a> Nr. 80-TO (S. 26)]
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