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Architekt der Weltgrössten Kräuterspirale

TOBIAS SCHEDIWETZ

Selbstversorgung, und die Suche nach einem natürlicheren Leben führten mich 1994 nach Kärnten, wo ich – während der Arbeit mit behinderten Erwachsenen im Camphill Liebenfels – meine konkreten Naturforschungen in Form von Wildkräuterkunde begann.

Als ich zu Ostern die ersten zarten Blätter des Giersch in der Wiese pflückte und in der Küche dem Salat beimischte, wurde mir klar, dass dies ein langer und eigenwilliger Weg des Lernens wird.

Nach Ablauf der Pacht eines eigenen Bergbauernhofes in Mörtschach half ich mit, abgelegene und biologische Höfe in Österreich, Frankreich und der Schweiz zu bewirtschaften. Dabei suchte ich mir die Höfe nach persönlichen Lernschwerpunkten wie z.B. biologischer Gemüseanbau, biologisch-dynamische Gerberei, Erhaltung aussterbender Haustierrassen und Saatgüter aus.

Diese oftmals - von unserem Gesellschafts-System - extrem abgelegene Lebensweise ließ mich Probleme unserer Gesellschaft erkennen, die uns, im normalen Alltags-Trott, leider nicht bewusst sind.

Sehr oft wird versucht, uns glaubhaft zu machen, es sei zu schwierig oder gar unmöglich, diese Probleme zu lösen.

Speziell die konventionelle - besser - industrielle Landwirtschaft hat den Bauern seiner Fantasie beraubt, indem sie durch die Mechanisierung mehr und mehr ersetzt wurde.

Das Bild des Bauern als Träger der Kultur, der Tag für Tag sein Land so formt, wie er es für richtig hält, um seine Verantwortung als Ernährer seiner Umwelt übernehmen zu können, ist dem Bild eines in seiner Existenz bedrohten Landwirtes gewichen…

Der moderne Landwirt ist, um Überleben zu können, auf die Förderungen angewiesen, die – nach dem Verfall angemessener Produktpreise – notwendig wurden!

Im Herbst 2000 erhielt ich von Joe Polaischer mein Zertifikat als Permakulturdesigner und entschloss mich, auf das internationale Diplom hinzuarbeiten.

Internationales Permakultur-Diplom für Tobias Schediwetz

In diesen 4 Jahren half ich bei vielen Projekten in Österreich und Übersee mit, die persönlichen Lebensträume meiner Kunden in permakulturell gerechte Pläne umzusetzen.

Einige davon wurden in weiterer Folge vom Umweltamt der jeweiligen Landesregierung mit bis zu 80% gefördert.

So zeigte sich das Tiroler Umweltamt – nach Präsentation meiner bereits geförderten Pläne – ebenfalls sehr interessiert.

Ich freue mich schon auf reges Interesse an unserer Permakultur.

Herzlichst…

Ihr Tobias

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